Sonntagspost, Freundinnen und sonstige Veränderungen

Nachdem ich beschlossen habe mich bei Instagram nicht mehr zu verausgaben, nur damit der Algorithmus meine Beiträge eventuell pusht (und er es dann doch nicht tut), geht es mir deutlich besser. Ich habe einige Follower*innen verloren, womit ich ja gerechnet habe. Der erste Newsletter ist am Freitag rausgegangen und erstaunlich viele haben sich hierfür angemeldet – darüber habe ich mich riesig gefreut. Ich war tatsächlich etwas aufgeregt als ich auf „senden“ gedrückt und mir dabei vorgestellt habe, wie dieser Text nun ganz frisch in eure Postfächer flattert. Leider scheint es Probleme mit web und gmx Mailadressen zu geben, so dass ich erstmal einige Nachrichten beantworten und den Link separat versenden musste. (Was ich gerne getan habe, aber natürlich nicht im Sinne des Erfinders eines Newsletters ist. Ihr versteht.)

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Was meine Angst zu versagen mit der Anzahl der Follower*innen zu tun hatte

Im Jahr 2009 habe ich mich bei Facebook angemeldet, davor war ich bei Studi-VZ. Damals ging es vor allem darum sich mit Freund*innen und mit Bekannten zu vernetzen. Man hat Leute „von früher“ (ich war damals Anfang zwanzig) wieder entdeckt und mit ihnen geschrieben. WhatsApp gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Ich habe vielleicht ein paar Bilder von meinem Urlaub am Bodensee gepostet oder hin und wieder das Profilbild gewechselt, das war’s dann auch schon.  

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Oh Instagram, was hast du aus mir gemacht?

Ich habe immer mal wieder Instagramkrisen und verfluche diese digitale Welt. Gleichzeitig merke ich oft gar nicht, wie ich mein Smartphone in die Hand nehme und diese App öffne. Jene Handlung scheint schon in Fleisch und Blut übergegangen zu sein. Ich schaue mir unendlich viele Stories an und beobachte dabei wie Menschen mit dem Hula-Hoop-Reifen im Rhythmus schwingen, wie sie ihre Wohnung putzen oder wie sie ihren Alltag gestalten. Im Nu verbringe ich 30 Minuten am Stück mit Instagram (mehrere Male am Tag) und fühle mich danach teilweise einfach nur schlecht. Oder aber ich habe mich influencen lassen und glaube eine Sache ganz dringend zu benötigen.

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Coronaweihnachten

Es ist kurz vor Weihnachten und wir befinden uns mitten im Lockdown. Wer hätte sich dies vor einem Jahr träumen lassen? Irgendwie hatte ich mir das Jahr 2020 auch anders vorgestellt. Und nun stehen die Weihnachtstage und Silvester kurz bevor und wir alle fragen uns, was ist erlaubt und was nicht? Dürfen wir jetzt noch die Tante aus Hamburg und den Onkel aus Bayern sehen? Und warum zählen Kinder unter 14 nicht? Überhaupt ist doch Weihnachten das Fest der Liebe. Das Fest der Familie. Das Fest der Kinder. Das Fest der Geschenke. Das Fest des Beisammenseins. An Weihnachten wollen wir mal nicht über das Virus nachdenken. An Weihnachten wollen wir einfach ein Stück Normalität erleben und im wahrsten Sinne des Wortes näher zusammenrücken.

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