Kindheit heute – Zwischen zwei Welten

Kindheit

Tagein tagaus hetzen wir durch unseren Alltag. Alles was wir tun ist mehr oder weniger durchterminiert. Unerwartetes versetzt uns in Stress, der Zeitplan gerät durcheinander und wir müssen ihn neu organisieren. Auch die kleinen Menschen werden durchorganisiert, häufig bis ins kleinste Detail. Selbst die Entwicklungsschritte müssen planbar, voraussehbar, messbar und schließlich therapierbar sein. Anhand bestimmter Testverfahren wird die kindliche Entwicklung abgebildet und kategorisiert in „normal“ und „nicht normal“. Kinder, die in letztere Kategorie fallen, müssen selbstverständlich durch professionelle Hände wieder in die Spur gebracht werden.

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Eine bindungsorientierte Sichtweise auf Hass und Diskriminierung

Es scheint, als würde der Ton rauer werden. Die Ellbogen einer großen Mehrheit sind deutlich spürbar, denn das eigene ICH scheint in Gefahr zu sein. Nicht nur das Ich, sondern auch die eigenen Privilegien und Annehmlichkeiten scheinen gefährdet zu sein. So jedenfalls könnte man denken, wenn man hört, liest oder beobachtet, wie Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder anderen (äußeren) Merkmalen diskriminiert und systematisch ausgeschlossen werden. Ich habe mich gefragt, wie die Bindungstheorie dazu beitragen kann, ein respektvolles, demokratisches und friedvolles Miteinander zu leben?

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Ist Chancengleichheit eine Illusion?

Kind beim Lernen

Ist es nicht so, dass wir in einem Land der Chancengleichheit leben? Dass prinzipiell jeder die Chance auf eine gute Bildung hat? Und dass jeder die Chance darauf hat ein anerkanntes gesellschaftliches Mitglied zu sein? Prinzipiell vielleicht schon, aber die Sache ist nicht ganz so einfach, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mag.

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